28. September 2018

FSJ Pastoral in der Pfarrgruppe Zaybachtal

Neue FSJlerin

Liebe Jugendliche,

mein Name ist Chantal Lisa Zängler, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Mainz- Mombach. Am 1. September beginnt mein FSJ in der Pfarrgruppe Zaybachtal. Mit diesem freiwilligen Jahr schließe ich auch den praktischen Teil meines Fachabiturs ab. Den schulischen Teil habe ich auf der IGS Anna Seghers in der Mainzer Oberstadt absolviert und im Juni abgeschlossen. Im Anschluss an das FSJ möchte ich gerne an der Katholischen Hochschule in Mainz mit dem Studiengang „Soziale Arbeit“ beginnen. Dieser Studiengang interessiert mich, da ich zukünftig in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten möchte. In meiner Freizeit bin ich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Seit dem Sommer 2017 bin ich Messdienerin. Seit November 2018 bin ich ein Teil der Messdienerleitung in meiner Heimatgemeinde St. Nikolaus in Mombach. Dort gehört die Planung und Betreuung von Gruppenstunden und Aktionen zu meinen Aufgaben. In diesem Jahr war ich auch Teil des Leitungsteams der 72- Stunden-Aktion. In den diesjährigen Sommerferien nahm ich außerdem als Betreuerin an der zweiwöchigen Ferienbetreuung der Pfarrgemeinde St. Petrus Canisius, Gonsenheim teil, die für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren angeboten wurde. Möglichst bald möchte ich einen Gruppenleitergrundkurs besuchen, um die Gruppenstunden mit Kindern und Jugendlichen noch besser gestalten, betreuen und begleiten zu können. Neben meinen ehrenamtlichen Aktivitäten übe ich in meiner Freizeit noch zwei weitere Hobbys mit großer Freude aus. Im Mombacher Turnverein turne ich im Geräteturnen und tanze Step Aerobic. Nun freue ich mich schon sehr darauf, ab September in dieser Pfarrgruppe mit meinem FSJ anzufangen und hoffe auf eine tolle Zeit, in der ich viele neue Erfahrungen sammeln kann und Neues lernen werde. Mit freundlichen

Grüßen Chantal Zängler


Rückblick und Ausblick

Halli Hallo,

vor kurzem war wieder eine Bildungswoche (BiWo) auf dem Jakobsberg in Ockenheim. Dies war die 5. und damit auch letzte Bildungswoche meines FSJs, was die Tatsache, dass mein FSJ sich dem Ende zuneigt noch wesentlich realer gemacht hat. Die 5 Tage Bildungswoche waren sehr emotional, was wahrscheinlich auch an der unglaublich tollen Gruppendynamik, die sich über das Jahr gebildet hatte, lag. Zu wissen, dass man sich nicht mehr in dieser Konstellation sieht, hat einem schon irgendwie das Herz zerrissen. In Kleingruppen, die sich schon am Anfang des FSJs gebildet hatten, kamen wir in der sogenannten „Montagsgruppe“ zusammen und haben über unsere Erfahrungen, unsere Ängste, unsere Freuden und Wünsche gesprochen. Natürlich hat sich dann auch die gute Chance gegeben zusammen auf das eigene Jahr zurückzublicken und auch auszublicken auf die Zukunft. Wie jedes  mal, war dieses Zusammenkommen auch dieses mal sehr emotional. Dank ein paar FSJlern haben wir alle jetzt sogar ein Gruppenshirt, welches wir am Anfang der Bildungswoche gebatikt haben. So hat jeder ein wunderbares Andenken an diese BiWo-Gruppe.

Wie bei jeder BiWo  haben wir auch diese mit einer Feier abgeschlossen. Jede Feier hatte ein Motto. Bei der ersten hatten wir beispielsweise das Motto „Harry Potter“. Dieses mal war das Motto, passend zu besonderen Anlässen, wie Abschiede, „Galaabend“. Alle waren total schick angezogen und der Raum, in welchem die Feier stattgefunden hat, war auch sehr schön geschmückt.  Wir haben Spiele gespielt, getanzt, Fotos gemacht und uns selbst gefeiert. Eine unvergessliche Zeit.

Ich arbeite nur noch eine Woche in der Pfarrgruppe Zaybachtal. Nach einem aufregenden und abwechslungsreichen Jahr geht auch meine Zeit nun zu Ende. Es ist ein komisches Gefühl die Gemeinde schon wieder zu verlassen. Die Zeit verging wie im Flug und ich muss sagen, ich bin unglaublich dankbar für die wertvollen Gespräche, die Begegnungen und alle Erfahrungen die ich machen durfte.

Wenn ich auf das Jahr zurückblicke dann denke ich vor allem an die unterschiedlichen Aktionen mit der Jugendrunde, den Spaß, den wir zusammen hatten, die Planungsabende und das leckere Essen. Ich denke an die Sternsingeraktion, das stundenlange an Türen klopfen singen, die Kinder davon abhalten sich zu streiten wegen Süßigkeiten und das Erschöpft- aber auch Erfülltsein an den Abenden nach dem Rumlaufen. Ich denke an die 72-Stunden-Aktion, die unglaublich stressig sowohl davor als auch während der Aktion war aber gleichzeitig auch sehr viel Spaß gemacht hat. Ich denke an die stundenlangen Gespräche mit dem Obermessdiener unserer Gemeinde, der mir immer sehr viel geholfen hat, wegen sonstiger Vorbereitungen und organisatorische Dinge. Ich denke an die Bildungswochen zusammen mit der Gruppe 3, einer Gruppe FSJlern, die 5 mal 5 Tage zusammengekommen ist und Bausteine gemacht, Spiele gespielt und einfach Gemeinschaft genossen hat. Und ich denke an die unglaublich tollen und spaßigen Bildungstage zusammen mit der anderen FSJ-lerin in der Pastoral. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei Claudia Fontana und Markus Konrad, die uns immer so toll begleitet haben, immer ein offenes Ohr für uns haben und all diese ganz wunderbaren Bildungstage vorbereitet haben.

Ich denke an ein Jahr voller Freude, Angst, Spaß, Stress und viel Entwicklung.

Ein Wertvolljahr.

Nun darf ich voller Vorfreude auf meinen nächsten Schritt schauen. Ich gehe im August für 13 Monate nach Ruanda als Freiwillige an der Pfarrei Matimba in Nyagatare. Über meine Erfahrungen in Ruanda berichte ich alle zwei Monate in einem Rundbrief. Diesen findet man auf http://www.sofia-blog.de/

Ich nehme einiges nach Ruanda mit, was ich in meinem FSJ lernen durfte. 🙂

Danke für dieses Jahr!

Tamara

16.07.19


Brebbia-Ein etwas anderer Urlaub

Helloo,

auf dem Foto sieht man den Ausblick aus einer Seilbahn auf irgendeinen Berg am Lago Maggiore. 🙂

Mitte Mai war ich mit einer Gruppe FSJ-lern im Jugendwerk in Brebbia am Lago Maggiore (eine weitere Bildungswoche :)). Wir haben täglich stundenlang Volleyball gespielt, waren in Mailand, auf der Fischer- und Blumeninsel und hatten, meiner Einschätzung nach einfach eine unglaublich geile Zeit. Trotz des wirklich kalten Wassers war ich auch fast jeden Tag im Wasser, was auch wirklich viel Spaß gemacht hat.

Die Bausteine unserer Teamer waren wie immer sehr interessant. Es gab den Baustein „Selbstverteidigung“, „Konsumgesellschaft“, „Rechtsextremismus heute“ und den Baustein „Liebe, Freundschaft, Sexualität“. Ich wäre am liebsten in alle Bausteine gegangen, weil alle sehr interessant klangen aber leider musste ich mich aus Zeitgründen für 2 Bausteine entscheiden. Ich habe mich letztendlich für Selbstverteidigung und Konsumgesellschaft entschieden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere ganz wunderbaren Teamer, die uns immer so tolle Bausteine vorgestellt, uns  immer zugehört haben und einfach tolle Menschen sind. 🙂

Was mir etwas Sorgen bereitete, war die Tatsache, dass Brebbia genau eine Woche vor der 72-Stunden-Aktion war. Es musste noch einiges vorbereitet, abgesprochen und organisiert werden. Dennoch denke ich (wenn ich darauf zurückblicke), dass diese Zeit für mich perfekt war, vor allem, weil es während der 72-Stunden-Aktion wirklich stressig wurde. Da war die Zeit davor für mich eine Zeit der Fokussierung auf meine Seele. Ich bin sehr dankbar das der BDKJ uns so tolle Erfahrungen möglich macht.

Tamara

16.07.19


Bildungswoche/Bildungstag in der JVA Rockenberg

Hallöchen!

Ich melde mich auch mal wieder. Ich dachte ich erzähle einfach mal so ein wenig, was in der letzen Zeit passiert ist. Vom 18.- 22. Februar war die 3. Bildungswoche. Bald steht schon die nächste in Brebbia an! Darauf freue ich mich schon total. 🙂 Jedenfalls, dieses mal waren wir in einem Pfadfinderhaus in Butzbach.

Wir hatten, wie jede Bildungswoche, wieder viele interessante Bausteine. In unserer Bildungswoche wurde auch ein Bildungstag eingebaut. Dieser war in der Justizvollzugsanstalt Rockenberg. Der dortige als Gefängnisseelsorge angestellte Pastoralreferent hat uns ein wenig herumgeführt, wobei dieser auch meinte, dass er uns nicht überall herumführen kann. Das war ja auch völlig verständlich. Um ehrlich zu sein hatte es sich auch für uns im ersten Moment komisch angefühlt herumgeführt zu werden, da wir ja nicht in einem Museum oder so waren. Wir waren in der Kirche des Gefängnisses, wo uns der Seelsorger noch mehr über die Insassen und ihr Verhalten, auch in der Kirche, erzählt hat. Danach sind wir in sein Büro gegangen. Auf dem Weg sind wir einer Menge Insassen begegnet. Erschreckend war ein Satz eines Insassen, der sagte: „Ich habe seit 4 Jahren keine Mädchen mehr gesehen.“ (Die Justizvollzugsanstalt ist nur für männliche Straftäter)

Als wir im Büro angekommen waren, durften wir den Gefängnisseelsorger mit Fragen löchern, die wir vorher in einer kleinen Runde besprochen und gesammelt hatten. Nach etwa 1,5 Stunden hat er dann zwei Insassen geholt, die ihn auch öfters besuchen kommen. Auch die Beiden durften wir befragen, wobei sie nicht gezwungen waren irgendwelche Fragen zu beantworten. Es war interessant sie und ihre Ansichten kennenzulernen. Man merkte auch deutlich, dass es den beiden gefallen hat mal eine Abwechslung im Alltag zu haben, da sie nachdem die Zeit abgelaufen war jede Chance nutzten um noch bei uns bleiben zu dürfen. Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein getakteter Alltag irgendwann langweilig wird.

Die Zeit dort verging wie im Flug. Auf einmal waren drei Stunden rum und es war wieder Zeit zu gehen. Es ist so toll, dass uns die Möglichkeit gegeben wird einen Einblick in die Gefängnisseelsorge und noch viele andere Bereiche der pastoralen Arbeit zu bekommen. Ich bin sehr dankbar dafür.

Bis bald!
Tamara

09.04.2019


Halbzeit                                                                                                                  

Hallöchen,

Ich mache mal ein kleines Update, was das FSJ in der Pfarrgruppe Zaybachtal betrifft. 😉

Bald ist schon die Halbzeit meines FSJ’s und ich muss sagen: Die Zeit rennt. Viele Dinge sind passiert. Wir haben mit der Jugend aus der Pfarrgruppe eine neue Gruppe gegründet. Zusammen haben wir schon Raclette und Pizza gemacht und auch schon Spielabende organisiert. Ich habe einen Anschluss bei den Jugendlichen der Pfarrei gefunden und hoffe mit dieser Gruppe als nächstes Projekt den Jugendraum renovieren zu können. Das wäre ein riesiger Erfolg. Jetzt muss ich aber erst einmal schauen, dass die neue Gruppe „lebendig“ bleibt.

Neben der Erstkommunion- und Firmvorbereitung bei der ich jeweils Wegbegleiterin bin, habe ich auch die erste große Aktion organisieren dürfen; die Sternsingeraktion. Das Organisieren dieser Aktion brachte mir auf der einen Seite Vorfreude und auf der anderen Seite Angst, es könne etwas schief laufen. Da ich eine solche große Aktion noch nie alleine organisiert hatte, war es mir eine große Hilfe, dass ich die Unterlagen der letzten Jahre und die Unterstützung von Tobias hatte. Ich hatte am Tag davor eine unglaubliche Angst alles könne schief gehen und es würde ein großes Chaos entstehen. Letztendlich ist doch alles gut verlaufen und wir haben viel Geld für das Kindermissionswerk gesammelt. Ich bin dankbar mal erfahren zu haben, wie ich mit solchen Situationen umgehe und auch, was alles zur Organisation von so etwas dazugehört.

Auch toll ist es, dass ich im musikalischen Bereich viel mitwirken darf. Ich bin in der Jugendband „Spirit of heaven“ als Sängerin. Zusammen sind wir schon bei Familiengottesdiensten aufgetreten. Wir waren auch zusammen auf Bandfreizeit in Weißkirchen. Außerdem durfte ich schon selbst verschiedene Gottesdienste in der Tagespflege vorbereiten und diese dann mit dem Klavier musikalisch begleiten.

Etwas, dass sehr überraschend kam, war die Tatsache, dass ich in den BDKJ-Vorstand Mainz-Stadt gewählt wurde. Ich hatte nicht erwartet während meines FSJ’s in den Vorstand gewählt zu werden. Es ist aber ein riesiges Geschenk und macht auch viel Spaß im KJZ mit den anderen Vorstandsmitgliedern zusammen zu arbeiten.

Wirklich gut waren neben den bisherigen Bildungswochen, die Bildungstage für die FSJ-ler in der Pastoral. Wir haben zum Beispiel Tipps bekommen, wie man etwas wie Abendimpulse für Jugendliche vorbereitet und durften auch bei einem Kurs zu Familiengottesdiensten im Priesterseminar dabei sein. Die Bildungstage machen wirklich sehr viel Spaß und sind auch wirklich aufschlußreich. Einiges konnte ich bereits anwenden.

Ich konnte bisher so viel Neues über mich selbst lernen und habe auch einen guten Einblick in das Berufsfeld bekommen. Ich würde mir nur wünschen noch einen besseren Einblick in die Seelsorge zu bekommen, da ich später vor allem in diesem Bereich arbeiten möchte. Letztendlich muss ich sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefällt und ich hoffe, dass es so weiter geht. 🙂

Bis dann,
Tamara

13.02.19


Hallo zusammen,

Seit Anfang September bin ich angestellt als FSJ-ler in der Pfarrgruppe Zaybachtal. Ich werde den Gemeindereferenten bei verschiedenen Aktionen helfen und werde mich in der Jugendarbeit einbringen. Ein großer Bereich meines FSJ’s wird die Kommunion- und Firmvorbereitung sein. Des Weiteren werde ich im musikalischen Bereich mitwirken.

Ich freue mich auf ein Jahr voll neuer Erfahrungen. 🙂

Alles Gute von der FSJ-lerin der Pfarrgruppe